marée

Gruss an Vicky in Neuseeland 

 

 

 

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Ein

Herzliches Dankeschön

Alexander Piper

in Villach-Österreich

für die tatkräftige

Unterstützung bei der

Erstellung des ebooks.

Venus von Quinipily

 

Auf der Strecke von Rohan an die Küste

fiel uns der Hinweis  " Venus von Quinipily " auf. 


 

 Was das wohl sein könnte.

Beim recherchieren kamen wir etwas zum Schmunzeln. 


 

 An der, nur mit einem Tuch bekleideten, Venus entzünden

sich seit Jahrhunderten die Gemüter. Tatsache ist, daß es 12 km nördlich auf dem Hügel

bei 

 

Castennec im II. Jhdt. eine römische Festung gab.

Bis zum XII.Jhdt., das belegen historische Abbildungen,


 

stand  an der

" Pointe de la

Guarde "  eine große

Statue, die

eine nackte

Frau darstellte.

Man nannte sie  

" Groa-houarn ",

was so viel

wie alte Frau,

Hexe, Jungfrau 

oder auch

 

Wächterin bedeutet, auch 

"Notre Dame de la Grouarde"  wurde sie genannt.


 

Vom Volk wurde sie als Fruchtbarkeitsgöttin verehrt und  Schwangere, oder Frauen im heiratsfähigen Alter 


 

 badeten

nackt in dem immens großen Becken.

Dieser Fruchtbar-

keitskult in seiner Unanständig-

keit war dem Klerus 

 

ein Dorn im Auge und so wurde die Statue,

auf Geheiß des Bischofs von Vannes,

1661 verstümmelt und in den Blavet geworfen.



Drei Jahre später ließ die Lordschaft sie wieder aus dem Blavet  bergen, sie blieb aber am Ufer liegen. Dort entdeckte sie 1668  ein Mönch und ließ sie wieder  in den Blavet werfen.

 

 1698 kaufte Pierre de Lannion das

Kultobjekt und ließ sie wieder aus dem Fluss


 

bergen und nach Quinipily bringen. Bei den ersten Versuchen, sie zu restaurieren soll sie aber

verbröckelt

sein. Der

Wissenschaft  gibt die Venus einige Rätsel auf. 


Die einen halten sie für eine gallische Fruchtbarkeitsgöttin.


 

 Dies würde erklären warum auf dem Hügel von Castennec  hartnäckig an dem Fruchtbarkeits-

kult   festgehalten   wurde.   

 

Andere vermuten wiederum, daß es sich aufgrund  des ägyptischen  Aussehens um die,


 

 von

römischen Legionären verehrte, Göttin Isis handelt. Wie dem auch sei, in der Bretagne mutet die Statue schon etwas seltsam an. Wer

sie sehen

will, 

 

muss dafür 3 € bezahlen. 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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