marée

Gruss an Vicky in Neuseeland 

 

 

 

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Ein

Herzliches Dankeschön

Alexander Piper

in Villach-Österreich

für die tatkräftige

Unterstützung bei der

Erstellung des ebooks.

Locquenole

 

Ein kleines Stückchen weiter den Dourduff entlang kommen wir nach Locquenole. 


 

Während Manfred einen ersten Cafe Viennois genießt, gucke ich mir das nette Kirchlein Saint Guenole  an. 


 

Schon im

XI. Jhdt. hatte

man hier eine

Kirche gebaut

und sie dem Heiligen Guenole

gewidmet .

Der ist 

nämlich der

Legende

nach,

 

 

weil er kein Boot hatte ,  mit einem Mühlstein

von der ungastlichen Seite


 

des Tregor

hier her

gesegelt 

und  

hat im

Leon Zuflucht

gesucht .

Auch wenn

das Kirchlein

selten

in den Reiseführern

 

der Bretagne erwähnt ist, so lohnt es sich dennoch mal einen Blick reinzuwerfen.


 

 Es ist

nämlich

ganz  nett

anzusehen,  auch wenn nicht alles  so perfekt  ist.

Ob das 

 Altarbild 

irgendwann

mal abhanden gekommen

ist ? 

 

Das Großfoto passt aber ganz gut ins Gesamtbild.

Erstaunen tut der Schrein mit den


 

 Silberreliquien.

Er enthält

unter

anderem auch

eine

Armreliquie

des Heiligen

Guenole

aus dem

XV. Jhdt.

und eine 

 

etwa 25 cm hohe Büste des

Heiligen Guenole in Silber, auch aus dem XV. Jhdt. 


 

Die Büste,

deren Gewand

 fein ziseliert

und mit

Eichenblätter

verziert  ist,

wird von

vier kleinen 

kauernden

 

Löwen getragen. 

Zwei Silbergefäße (XVIII) für das Heilige Öl, 


 

und eine

etwa 1 m

hohe Madonna

mit dem

Kind (XIV)

werden hier

ebenso 

aufbewahrt,

 

wie eine selten in der Bretagne zu sehende

Statue des Saint-Nicolas

 

 

und eine

 Madonna

mit dem Kind,

die einen

fischfressenden

Pelikan auf

dem Arm

trägt.

 

Baulich gibt die Kirche manches Rätsel auf. Sie auf irgendeine eine Stilrichtung  festzulegen geht  nicht.


 

Aber gerade

das macht sie vielleicht

 interessant und

  liebenswert.

Ihre Moderne

erlebt sie 

jedenfalls

schon mal

in der

Deckenbeleuchtung.


 

Nun - vielleicht standen ja die Gelder  zu der Zeit nicht immer so reichlich zur Verfügung ,


um

sachkundige

Handwerker zu

beschäftigen,

die alles

aufwendig

und stilgerecht

und im Lot 

errichten konnten.

Der ein oder

andere Miterbauer

 hat hier

 

 

bestimmt schon mal  das Maß mit

Pi mal Daumen genommen. 


 

Im Mauerwerk und in den Säulen  findet man viele

phantasievolle Ornamente. 


 

Schön ist,

was gefällt und

auch der Kreuzweg wird sicherlich

seine Liebhaber haben oder finden, und wenn nicht,

ist es auch egal.

Die Kirchenfenster, aus welchem Jahrhundert

 

auch immer, XVII. oder XVIII.

passen schön in das naive Gesamtbild.   


 Den

wunderbaren

" Wiener Cafe "

im  " Excalibur "  lasse ich mir natürlich nicht entgehen.

Ein kleiner Junge,

der unbedingt mit Eddy spielen will, wird von ihm mit einem Küsschen auf die Steintafel

des " Tree of Liberty " geschwuppst, direkt neben ein

vierblättriges Kleeblatt, das muß ja Glück bringen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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