Gezeiten

marée

 

 

Wir danken

Alexander Piber 
+43 650 515 14 85
apiber@opog.at

für die tatkräftige

Unterstützung bei der

Erstellung des ebooks.

Gruss an Vicky in Neuseeland 

 

 

 

 

 

Wir freuen

uns sehr

über einen

Eintrag in unser

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Reise 2012 Mysterien der Kathedrale

 

Die  Bronzefigur  auf  dem Vorplatz  der Kathedrale gegenüber dem  Königsportal vermittelt  dem  Betrachter den Eindruck von einem gequälten Menschen und man mag sich fragen, weshalb

 

der Bildhauer Bernard Damiano Bischof Fulbert so dargestellt hat. Ihn, den einflussreichen Bischof, auf den maßgeblich der Wiederaufbau der Kathedrale und auch deren Reputation in der christlichen Welt zurückzuführen

ist; 

 

 

ihn, den Sokrates des Mittelalters, der  in der Hagiographie üblicherweise als großer Gelehrter , als weiser Lehrer, als stattlicher 


Kirchenfürst und Mann des Friedens, glatt, 

schön und imposant gezeigt wird. 

Nun, Damiano zeigt uns den wahren Fulbert ,

einen in  der Tat gequälten Mann mit  einem kreidebleichen, 

 

hageren   Gesicht   und   geschwollenen,  fast wulstigen Augen. Einen Mann, der von einer schlimmen, schmerzhaften,  fast unheilbaren Krankheit  gezeichnet war, dem sogenannten


 

" Antoniusfeuer ".  Man  muß sich mal  vorstellen ,

 in dem öffentlichen Amt eines Bischofs

ständig mit schmerzhaften Krämpfen, 

Durchfällen, Erbrechen und gar 


 

mit Halluzinationen geplagt zu sein ..... das ist nicht so einfach ,  das   bleibt  nicht lange  im   Verborgenen. Hinzu kam, daß man ihm dadurch auch Misstrauen entgegen

 

 

brachte, der Teufel hätte ja seine Finger mit im Spiel haben können. Zur  damaligen  Zeit wurde  einem  schnell  was nachgesagt  und man  landete  schnell  mal auf dem Scheiterhaufen -

 

 

auch für weniger aufregende Dinge. 

Nun war  Fulbert aber nicht irgendwer. Er galt  als  der  gelehrteste  Mann des  Jahrhunderts,  durch  seine  Lehrtätigkeit  zählte 


 

die Kathedralschule  von Chartres zu den berühmtesten seiner Zeit. Er war Berater von Prinzen und Königen, also ein einflussreicher und bedeutender Mann. Er war

 

der  Vorzeigebischof  schlechthin,  galt  als integer  und   gewissenhaft ,  das  war  bei weitem damals  auch nicht bei Jedermann, auch nicht seines Ranges,  der Fall. Es galt seinen guten Ruf


 

zu verteidigen, man konnte nicht zulassen,daß das Bild der Heiligen Kirche in Schieflage geriet. Er schuftete wie der Leibhaftige, um genügend Spendengelder für die Finanzierung 

 

der neuen Basilika, von der heute noch die Krypta zu sehen ist, zusammenzubringen.   Er verstand es die Gönner und Sponsoren bei der Stange zu halten. Böswillige Gerüchte


 

konnte man keinesfalls   gebrauchen,  das hätte   sicher auch zu einer  geringeren Spendenbereitschaft geführt  und  - die Cathedrale war noch nicht vollendet.  Man mußte sich was einfallen lassen.

 

 

Gemeinsam mit   Fulbert   wurde  beratschlagt.  Schlussendlich  entschied  man  sich  für  die spektakulärste  Geschichte,  frei nach  dem  Motto:  


Je dicker man aufträgt,

um so wahrer wirds und

verbreitete die Nachricht,

die Jungfrau Maria sei

höchstpersönlich vom Himmel

herabgestiegen,

habe Fulbert

ein paar Tropfen ihrer Milch

auf seine Lippen geträufelt

und ihn so von seiner Krankheit geheilt.

Die Legende war geboren und

wurde auf ein Kirchenfenster geschrieben. 

 

Fulbert’s  Krankheit  ist heute unter dem wissenschaftlichen  Namen  " Ergotismus " bekannt. Es handelt sich um eine Vergiftung infolge  des  Verzehrs von Roggen, der mit 


 

dem Mutterkornpilz verunreinigt war. Im Mittelalter aß man eher Roggen-  als

Weizenbrot. Es kam nicht selten vor, daß schon die Getreideernte im Sommer ihre Opfer forderte. Wer nicht

 

verrückt  wurde  oder  auf   dem  Friedhof landete,

versuchte es  mit  einer  Pilgerfahrt nach

St. Antonius im Isere.  Dort gab es kein  

 

 

Getreideanbau und die Kranken wurden  

schnell gesund. Man schob die wundersame

Heilung  aber natürlich der Intervention

des Heiligen Antonius zu. 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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