Gezeiten

marée

 

 

Wir danken

Alexander Piber 
+43 650 515 14 85
apiber@opog.at

für die tatkräftige

Unterstützung bei der

Erstellung des ebooks.

Gruss an Vicky in Neuseeland 

 

 

 

 

 

Wir freuen

uns sehr

über einen

Eintrag in unser

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Rohan

 Warum wir dem kleinen Örtchen Rohan eine

ganze Seite widmen ?  Ganz einfach ......

 

 

Wir haben uns hier auf dem kleinen, sympatischen Campingplatz im Landesinneren


 

sehr wohl gefühlt  und sind länger geblieben,

als wir ursprünglich vorhatten.

 

 

Nein, nein, wir sind nicht im Land "Der Herr der Ringe", wir sind noch immer in der Bretagne.


 

Der Ort liegt am Ufer des Flusses Oust ,

direkt am Kanal " Nantes - a- Brest " .

 

 

Schöne Spazierwege führen hier entlang des Treidelpfades, vorbei an vielen netten 

 

 

blumenbeschmückten Schleusen. 

Im   XVIII.  Jhdt.  war   die   Versorgung


 

der Bretagne über die Küsten wegen der britischen Flotte nicht mehr sicher. Transporte im  Inneren

des Landes kamen nicht in Frage, da die Strassen und Wege den Anforderungen 

 

in keiner Weise entsprachen. So kam man auf die Idee, einen Kanal zu bauen. 1806  wurde unter

 

 

Kaiser Napoleon mit den ersten Arbeiten begonnen . Bald darauf, 1814, Napoleon kam ins Exil, und die   Arbeiten  wurden wieder eingestellt weil es kein 

 

Geld mehr hierfür gab.

Erst 1822 gings dann mit

 

 

dem Bau wieder weiter. Kriegsgefangene,

Rebellen und Kriminelle 


 

wurden zur Mithilfe eingesetzt. Die

Arbeitsbedingungen waren sehr schwierig.


 

Es gab viele Opfer während dieser Bauphase, nicht

zuletzt auch durch die Malaria. 

 

 

Nach seiner Fertigstellung wurde der Kanal 

intensiv genutzt, bis zu  800 Schiffe

passierten ihn täglich.

 

 

 Mit dem Bau der Eisenbahn

im frühen  XX. Jhdt.

 

 

bekam der Kanal dann Konkurrenz, sie

konnte schneller und billiger transportieren.


 

1928 wurde bei Guerledan der Stausee errichtet und seitdem  ist der Kanal nicht mehr durchgehend 


 

befahrbar. Heute ist er Anziehungspunkt

 für Rad- und Boot-Touristen.

 

 

Auch Wanderfreunde und Sportangler kommen auf ihre Kosten und an Wohnmobilisten 


 

ist ebenso gedacht worden. Der schön angelegte, kostenlose Wohnmobilstellplatz liegt 


 

direkt am Bootshafen. Wandert man vom Campingplatz den Treidelpfad in östlicher Richtung, 


 

kommt man zu der  Kapelle " Chapelle de bon Encontre ". Eine Inschrift an der Kirche verrät,


 

daß diese 

wohl um

1510 erbaut

wurde. Ein kaum

mehr sichtbares

Rohan - Wappen

deutet auf seine Erbauer hin.

Nur einmal

im Jahr, am

15. August

findet

 

hier noch eine Messe statt, die übrige Zeit

bleibt die Kapelle verschlossen.

 

 

Von dem ehemaligen Rohan-Schloss, das hier

einmal stand, ist nichts mehr zu sehen. 

 

 

 Nach etwa 4km

kommt man

zur  " Abbaye de

Timadeuc ". 

Ein Wegkreuz 

erinnert an

" Pere Guenael"  , der ins Konzentrations-

lager nach Buchenwald deportiert wurde, 

 

 

deportiert wurde, weil er den französischen

Widerstand unterstützt hatte. 

 

 

 Die Abbaye hat

für ihr mutiges Verhalten  1946 die Medaille der

" Resistance Francaise " verliehen bekommen.

Derzeit leben hier in Timadeuc 27 Trappisten-Mönche  in geschlossener Gemeinschaft "cenobitisme". 

 

Sie führen ein kontemplatives Leben, dessen Tagesablauf gemäß ihrer Ordensregel durch einen


 

rythmischen Wechsel  von Gebet, Lesungen, Messen und körperlicher Arbeit bestimmt ist.


 

Dank der Lockerungen der Askeseregeln nach dem Zweiten  Vatikanischen Konzil, 


 

ist die Klosterkirche während der Gebetsstunden der Öffentlichkeit zugänglich.

Und wer an den Gebeten der Mönche teilhaben möchte, kann 

 

 auch in einem der 40 Gästezimmer einen bis zu

7-tägigen Exerzitien - Aufenthalt buchen. 

 

 

Wie  viele Trappistenklöster finanziert sich auch Timadeuc  durch besondere, 


 

 von den Mönchen selbst gefertigten und selbst-

vermarkteten Produkten.

Ganz besonders

gefragt bei der Bevölkerung ist

der hier

erzeugte

Käse,

 

 der " Timanoix ", der durch eine Behandlung mit Nußlikör seinen unverkennbaren,


 

 interessanten Geschmack erhält.  Auch das besonders wohlschmeckende Fruchtpasten - Konfekt 


 

ist sehr beliebt. Verkauft werden die alimentären Produkte  in einem klostereigenen 


 

Verkaufsraum, dort gibt es auch Waren aus  anderen Klöstern, auch von

solchen aus

Übersee . In

der christlich orientierten 

 

Buchhandlung findet man neben der geistlichen Lektüre auch Kinder- und Reisebücher


 

und vieles mehr. Wir treffen im Kloster auf

sehr freundliche Mönche,


 

die uns herzlich begrüßen, und wir bedanken uns nochmal herzlich bei Mönch Emmanuel-Marie, 

der unsere Fragen gerne beantwortet hat. Es hat uns sehr 

 

gefreut, daß wir über das Leben im Kloster etwas erfahren durften und daß wir auch dem 


 

Stundengebet beiwohnen durften. 

Das Kloster

verfügt übrigens auch über eine 

sehr gute

und hoch

informative

homepage:

 

Abbaye Notre Dame de Timadeuc.Hier kann man sich weiter informieren und auch online dem geistlichen Gesang der Mönche lauschen.

 

 

Der Ort Rohan selbst ist der Stammsitz der Familie Rohan, einem Adelsgeschlecht das  weit über die Grenzen der

Bretagne

 

 

 hinaus bekannt ist.  Sowohl in Österreich

(Palais Rohan in Wien ), als auch im Elsass 


 

( Palais Rohan Straßburg ) und auch in meiner alten Heimat im Badischen stößt man immer wieder auf den Namen 

"Rohan ", auch das Schloss von Saverne erinnert

an den 

 

erinnert an den " Fürstbischof Rohan ". Und wer weiß, ob die " Französische Revolution " mit dem 

 

 

" Sturm auf die Bastille "  so begonnen hätte, hätte es diesen, unglücklich in Marie Antoinette verliebten, 


 

Kardinal "Louis Rene Edouard von Rohan-Guemene" nicht gegeben, der im badischen Ettenheim


 

in der Pfarrkirche begraben liegt.

Er war der letzte Fürstbischof der alten Diözese Straßburg.  Angehörige dieses Geschlechts hatten den Bischofsstuhl seit Beginn des

XVIII. Jhdts.

ununterbrochen

 

 

innegehabt.1785  wurde Rohan in die sogenannte

"Halsbandaffaire" verwickelt,was ihm den Spottnamen

 

" Cardinal

Collier" einbrachte. Es rumorte damals sowieso schon in der Bevölkerung und das

Ansehen von

Thron und

Klerus war nicht mehr das beste.

 

Durch diese Affaire und dem daraufhin stattgefunden Prozess, soll es dann zum  


 

" Sturm auf die Bastille " gekommen sein. Rohan selbst ist nach Ausbruch der Revolution  ins

 

 

badische Ettenheim geflohen. Dort ist der einstmals glanzvolle Barockfürst, 

hochverschuldet und als gebrochener Mann, 20 Jahre  später, 

 

am 16. Feb. 1803 verstorben. 

Den Marktplatz von Rohan schmückt eine

aus Holz gebaute Markthalle aus dem XVII. Jhdt.

 

 

Sie ist eine Seltenheit.  Markthallen waren

früher ein wichtiger  Umschlagplatz für Produkte

 

 

aus  der  Region.   In  der ersten Hälfte des

XX.Jhdt. wurden jedoch die meisten

 

 

Holzmarkthallen in der Bretagne abgerissen. Nur noch 5 sind erhalten geblieben. Eine davon steht hier.

 

 

Wie jedes Jahr, kommt auch in diesem Jahr der Bürgermeister von Rohan einmal 

 

 

im Monat persönlich vorbei , begrüßt

die Campinggäste  und lädt  zum Aperitif ein. 

 

 

 Das ist sehr sympatisch . 

Es hat uns hier wieder sehr gut gefallen.

 

 

Ganz  besonders   nett  war  auch,  daß  uns

unsere Freunde Hartmut und Stefanie

 

 

wieder besucht  hatten, als Gastgeschenk

brachten sie uns köstliche,  

 

 

selbst

gemachte Erdbeermarmelade  und

 " Matjesschluck "

mit .......

lecker.

Nebenan macht sich  gerade

eine junge 

 

Radwanderfamilie mit 5 kleinen Kindern bereit für die Weiterfahrt. Die kleinen Mädchen, 

 

 

so zwischen 3 und sechs Jahre , schmettern

fröhlich das Lied von Michel Polnareff  

" Tout, tout pour ma cherie "

 

 

vor sich hin. Das ist witzig, denn das Lied  ist

 mindestens 40 Jahre alt und war damals

nicht  mal  so   bekannt, 

 

 

ich glaube es war die B - Seite von 

"  Tous  les  bateaux, tous  les  oiseaux " - daß die kleinen Kinder das kennen .... ?!

 

 

Ich wundere mich auch immer, wie entspannt die Franzosen mit freilaufenden Hunden umgehen,

 

 

Weder Jogger, noch Radfahrer, Reiter oder auch

Kinder zeigen Angst noch irgendwelche Scheu,

es ist  einfach normal so wie es ist.

 

 

Die meisten Hunde sind auch sehr gut sozialisiert, Frankreich hat ja sehr strenge Gesetze,

was die Hundehaltung betrifft.  

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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