Wir danken

Alexander Piber 
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apiber@opog.at

für die tatkräftige

Unterstützung bei der

Erstellung des ebooks.

ein klein bissel Werbung für

 eine liebe Freundin

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Magali

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Magali

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Gruss an Vicky in Neuseeland 

 

 

 

 

 

Wir freuen

uns sehr

über einen

Eintrag in unser

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Mur de Bretagne

 

Schon ob der kleinen Kapelle

" Sainte Suzanne " ( XVI. Jhdt.) 



 lohnt sich die Fahrt nach

 " Mur de Bretagne "



 Die Kapelle  liegt etwas abseits

der Dorfmitte  oben am Berg 

und wurde auf den Ruinen des ehemaligen

Rohan - Schlosses " Plaissance "  errichtet.


 

Die Sakristei wurde  1694 dazugebaut ,komplettiert wurde das Ganze  Mitte des XVIII.Jhdt's.

mit dem Glockenturm, den honorige Bürger stifteten. 

 

Sehr beeindruckend ist die wunderschöne Kirchturmspitze mit ihren vielen Zinnen,

Oberlichten und Wasserspeiern und

 

 

prächtig sind auch 

 die alten Eichen im Kirchhof, die um 1700

von den Herren von Rohan gepflanzt wurden. 


 


Sie haben den Maler

Jean-Baptiste Corot zu seinem Gemälde


 

 " Le Portail de L'enclos" inspiriert.

Das Gemälde hängt heute im Louvre .


 

Zwischen

1829 und

1854 war

Corot öfters

in Mur de

Bretagne

bei seinem

Freund

Alfred le Cerf

zu Besuch und hat neben

dem Kirchhof auch die


 

" Fontaine Sainte Marguerite "  

in zwei seiner Werke verewigt.


 

Schon beim

Eintreten

in die Kapelle

ist man

überwältigt

von der wunderschön bemalten Holzverkleidung an der Decke. Sie stammt

aus dem

XVIII. Jhdt. 

 

Die Kirche selbst ist in Form eines Kreuzes gebaut. 

Eine nette junge Dame kommt auf mich zu und bietet an,


 

mir alles zu erklären, sehr nett.

 Unglaublich schön ist diese Decke.

 


Schade, daß ich die Bilder  

für die homepage so stark verkleinern muß .

 


Aber vielleicht kann man doch wenigstens 

 ein bisschen erkennen, was unglaublich  Prächtiges der Maler " Delaporte" hier im XVIII. Jhdt. geschaffen hat.


 

Die Gemälde wurden 1878 und danach nochmal 1975 von " Les Beaux Arts" sehr liebevoll restauriert.

.

 

Ich entdecke entdecke eine niedliche Orgel. Die junge Dame klärt mich aber auf - es  

ist nur eine Attrappe . Aus Kostengründen habe man auf eine Orgel verzichtet ,

 

 

der schöneren Optik wegen aber diese Attrappe aufgestellt - ist ja auch gut gelungen.


 

Über dem Eingang befindet sich ein Raum für Gäste, damals beispielsweise für Pilger.


 

Der geschmiedete Eisengrill im Portal war eigens für die Leprakranken angebracht worden, damit diese von draußen der Messe folgen konnten.


 

Die  runde   Aussparung ermöglichte es  dem Pfarrer, den Kranken die Kommunion zu reichen.


 

Wunderschön sind  die Altäre aus dem

XVII. und XVIII. Jhdt.


 

Das Gemälde " Rencontre de Jesus et Jean - Baptiste",

aus dem Jahr 1739, stammt von Mr. Le Cadre, 



einem Maler aus dem nahen Pontivy.

Im XV. Jhdt.  

waren viele

Menschen

Analphabeten.

Um Ihnen die

Katechese näher zu bringen hat man Bilder benutzt, 

 

 

hier sehr schön anhand des

"Bas-Relief" zu sehen .



Es stammt von der Empore der ehemaligen 

Kirche von Mur de Bretagne und  dürfte

aus dem  XV. oder XVI. Jhdt. sein.


 

Sainte-Suzanne wurde zunächst in einer Kapelle bei Meneheiz verehrt. Diese wurde in den ersten 


 

Jahrhunderten der Christianisierung  erbaut und

stand nicht

weit weg

von den

druidischen  Kultplätzen.

Die Geschichte erzählt, daß es

 

 

den Gemeindemitgliedern gar nicht so recht war,

als die Kapelle später so nah an den Ort

verlegt werden sollte.


 

Und an dem Tag, als die Statue der Suzanne

hierher gebracht wurde


Heilige Katharina
Heilige Katharina

 

sei nur der Küster anwesend gewesen.

Die Statue wurde auf einen Ochsenkarren gelegt und als sie drauf war, sind die Ochsen durchgegangen und die

Statue fiel zu Boden. 

 

 Man fand sie am Fuß einer Eiche unweit von

dem heutigen Standort der Kapelle.

 


Die Gläubigen sahen darin ein Zeichen

und akzeptierten fortan die neue Kultstätte. 

 


 In der

Pfarrkirche

Saint - Pierre,

  erbaut im neogotischen Stil um 1873 und 1881, treffe ich auf ein paar sehr nette Damen, die gerade dabei sind, den Blumenschmuck  der Kirche zu erneuern.  

 

Sie  nehmen sich Meiner gleich sehr freundlich

an und weisen mich auf die 

Besonderheiten ihrer Kirche hin. 


 

 Eine der Damen erklärt mir,

daß die geschnitzten Kanzelbilder


 

die sieben

Hauptlaster der

Menschheit

symbolisieren,

die wie hier

natürlich

von einem 

Dämonen

schultergepackt

werden.

 

Die Dame macht mich auch auf den schönen, geschnitzten Altar aufmerksam 



 und auf das prächtige Gesangspult ,

in  Form   eines  Adlers. 

Es steht heute unter Denkmalschutz, 


ebenso

wie das  

    Taufbecken.

 Beide sind

aus dem

XVII. Jhdt.

und stammen

ebenfalls aus

der alten Kirche.

Als sie 

erfährt, daß ich

bereits in der

Kapelle 

 

"Sainte-Suzanne"  war, erzählt mir " Martine " auch noch die Geschichte der Heiligen Susanna .


 

Sie macht mich darauf aufmerksam, daß auf dem Kirchenfenster hier  in "Saint- Pierre" 


 

die "Rehabilitierung der "Sainte Suzanne"  

dargestellt ist.


 

Interessant sind auch die vielen kleinen,

meist geschnitzten  Details, die man bedingt


 

durch die Höhe der Kirche auf

Anhieb gar nicht bemerkt. 


 

Ich danke all den Damen für den freundlichen Empfang und die sehr interessanten Erklärungen.


 

Mur de Bretagne wird mir in

sehr angenehmer Erinnerung bleiben. 

Es war alles sehr sympatisch,

aufschluss- und lehrreich.

 


( Wohnmobilstellplatz Lac de Guerledan )

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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