Wir danken

Alexander Piber 
+43 650 515 14 85
apiber@opog.at

für die tatkräftige

Unterstützung bei der

Erstellung des ebooks.

ein klein bissel Werbung für

 eine liebe Freundin

© autocollants,

gravures personnalisés  de 

Magali

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© individuelle Aufkleber und Gravouren

von 

Magali

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Gruss an Vicky in Neuseeland 

 

 

 

 

 

Wir freuen

uns sehr

über einen

Eintrag in unser

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Mont Saint Michel I.

 

Wenn  man  einen  Reisebericht  über

 die Bretagne  schreibt,  darf natürlich der

Mont Saint  Michel nicht  fehlen.

 

 

 Er  gehört  zwar streng  genommen  

auch nicht  zur  Bretagne,

sondern zur Normandie,

 

 

aber für uns ist er immer der Startpunkt

unserer Bretagnereise .

 

Seit 1979 

gehört der Berg dem 

Weltkultur-erbe der 

UNESCO an.

  Er ist 

wunderschön anzusehen, besonders

bei Nacht. 

Die ohne

Bauten 

cirka 46 m

hohe

 

felsige Insel an der Mündung des Cuesnon, etwa  1,5  km  vor der  Küste  der  Normandie

 

 

und der

Grenze zur

Bretagne,

ist unter

anderm auch berühmt durch das auf ihr erbauten Benediktiner-

 kloster. 

 

 Im Jahr  966  gründeten  Benediktinermönche  das Kloster.  In den folgenden Jahrhunderten


 

finanzierten dann Herzöge und Könige

die großartige Architektur

des Klosters, aber erst

1520 wurde

die Kloster-

anlage 

fertiggestellt.

 

An der " Porte du Roi " war früher das Domizil des Königs. Geschützt durch Graben, Falltür

 

 

und im Schutz der beiden Türme konnte der König  leicht über die Zugbrücke zu seinen


 

Gemächern gelangen. Heute befindet sich in diesen Räumen das  Bürgermeisteramt . 



 

Die Grande Rue, die Hauptstraße,

geht rund um den Berg. 

 

 

Wenn man

auf dem Weg nach oben

in dem Gewimmel

 ein seltsames Kläppern 

vernimmt,

dann kommt es aus der

Küche des Hotels

 

" Mere Poulard ". Dort kann man kann den nett angezogenen Küchenbediensteten dabei zusehen, 


 

wie sie den Crepes -Teig in großen Schüsseln im Takt aufschlagen. Gekocht wird  noch nach den Orginalrezepten der berühmten Köchin von Mont Saint Michel,

 

der " Mere Poulard ".

Die Häuser stehen eng beisammen in der

" Grande Rue " , durch das nur sehr 


beschränkte Platzangebot

war es den

Anwohnern oft

 schwierig, die Wohnfläche eines Hauses zu erweitern. So ließen sich beispielsweise die  Eigner des

" Haus der Artischocken "

(XVI.Jhdt.) 

 

etwas ganz besonderes einfallen, sie bauten einfach ein Häuschen quer zur Strasse an.  



 Oberhalb

der

Grande Rue endet eigentlich der touristische Teil von

Mont Saint Michel. Die meisten scheuen den weiteren Anstieg, 


wobei es dort oben noch viel  schöner ist .

Es  gibt verwinkelte Gässchen und man kann in Ruhe die Schönheit des Mont's und die beeindruckende Aussicht 


 

auf die Meerlandschaft  geniessen.

Um an die Abteikirche

zu gelangen, muß man

nach dem  Aufstieg  durch die Grande Rue noch 281 Stufen weiterklettern.

 

Die Treppen wurden im XV.Jahrhundert auch zu Verteidigungszwecken gebaut und 


 

erleichterten die Kommunikation von einem Turm zum anderen, außerdem hatten die  Soldaten so schnelleren Zugang

zu den

 

vom Feind belagerten Stellen.

In der kleinen  Pfarrkirche  sind  im  Gegensatz


 

zur

berühmten Abtei kaum Touristen zu finden, dabei birgt sie einige sehr schöne Schätze, unter anderem eine prachtvolle Statue

 

des Erzengel Michael.

Hinter der Kirche

auf dem kleinen Friedhof 

 

 sind ein paar wenige alte Gräber, darunter auch das Grab von Mr. und Mere Poulard . 


 Der Klosterberg wurde im XII. Jhdt. das

 Ziel großer Pilgerströme. 



 Man konnte ihn allerdings nur

bei niedrigsten Wasserstand erreichen.  

  Im Jahr 1877  wurde ein 

 

 

Damm

gebaut, auf dem ein kleiner Dampfzug Personen und Güter zur Abtei beförderte. Damit war das  Inseldasein von Le Mont-Saint-Michel

beendet.

 

 Die Meeresströmungen  bei  Flut und  Ebbe  wurden unterbrochen  und  die Verlandung begann.


 

Im Jahre 2003 beschloss man die

Renaturalisierung der Bucht.


 2006 kam der Startschuss für ein

gigantisches Projekt, ein Gezeitendamm über den Fluss Cuesnon wurde gebaut. 


 Er soll das Wasser  bei  Flut  im  Fluß  stauen  und  bei totaler Ebbe  wieder  freigeben.  



 Der  alte Damm 

und die  Park- und Wohnmobilstellplätze

 wurden entfernt . 


  Bis  2016  soll 

 Mont-Saint-Michel  dann wieder eine Insel sein - Projektkosten voraussichtlich 164 Mio. €.


 

Ca 2 Stunden vor dem Höchststand der Flut sollte man nicht mehr ins Watt laufen, es ist sehr gefährlich. Der Tidenhub ist hier sehr hoch.

 

 

 

Schnell füllt das Wasser bei Flut die Bucht an, 

Victor Hugo beschrieb es mit

 „ a la vitesse d' un  cheval au galop",


 

mit der Geschwindigkeit eines

Pferdes im Galopp. 


 

Das Wetter kann sich durch  den immerwährenden  Wind sehr schnell ändern. 

 

Am besten schließt man sich einer Führung an.

Wir hatten immer gerne

an dem Wohnmobil-

stellplatz

neben dem

Großraum-

parkplatz

übernachtet,

 

alleine schon um den bei Nacht wunderschön beleuchteten Mont 

vom Wohnmobil aus bei einem Gläschen  Wein anschauen zu können. 


Interessant war es aber auch mit anzusehen wie perfekt organisiert sich der Parkplatz allmorgendlIich


 

gegen

 9 Uhr füllt und  die Familien  diszipliniert   in  Richtung  Mont strömen:  

Mit Kind und Kegel, mit Oma mit und ohne Hütchen,

 

mit   Hund,  Rucksack,  Regenschirm  und

Kühltasche  im  Schlepptau,


 

vorbei an den frei herum-

laufende

Pré- Salé-Lämmern, 

 die an  die Touristen-

schar  durchaus 

gewöhnt sind.


 

 

Die zweite Nacht haben wir dieses Mal auf dem

3 km entfernten Wohnmobilstellplatz


 

von Beauvoir verbracht.  Dort gibt es Wasser und Strom und auch eine Entsorgungsmöglichkeit.

 


 Ab 2012 sollte dann hier dann alles anders sein,  man kann nun leider nicht mehr so nah am Mont


 

übernachten und den herrlichen Blick so unmittelbar

genießen - eigentlich schade !


 

Nett anzusehen ist die neu aufgestellte Glocke und die Wasserorgel,  deren Fontainen zu den

 " Vier Jahreszeiten "  tanzen.


 

Es folgt auf den nächsten Seiten noch mehr Interessantes und Wissenswertes über den Mont,

 

 

wir haben die Berichte der letzten 4 Jahren über den Mont zusammengefasst. Falls was doppelt da steht, oder Bilder doppelt sind, 

 

 

bitten wir das zu entschuldigen.  

 Sobald wir den Fehler entdecken,

wird er repariert.

 


klicks: Bitte unbedingt auf die Gezeiten achten, online - Gezeitenkalender und Videos von der hereinströmenden Flut.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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