Gezeiten

marée

 

 

Wir danken

Alexander Piber 
+43 650 515 14 85
apiber@opog.at

für die tatkräftige

Unterstützung bei der

Erstellung des ebooks.

Gruss an Vicky in Neuseeland 

 

 

 

 

 

Wir freuen

uns sehr

über einen

Eintrag in unser

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Le Yaudet

 

Einst befand sich hier auf der Landzunge bei Lannion eine gallo-römische Ansiedlung mit Bischofssitz, 

 

 

davon ist allerdings heute nicht

mehr viel zu sehen.

 

 

Ein paar wenige Privathäuser stehen hier,

eine kleine Kapelle mit einem großen Parkplatz

dahinter und ansonsten - Idylle pur. 

 

 

Die Lage ist wunderschön

und die Aussicht traumhaft .

 

 

Der Yaudet war  früher  ein sehr fischreiches

Gewässer. Die einströmende Flut brachte ganze

 

 

 Schwärme von Sardinen mit herein und damit die

Fische  beim Herauslaufen des Wassers nicht

wieder mit herausschwammen,

 

 

hatte man eine Mauer errichtet, die die Fische zurückhielt, so war es dann ein Kinderspiel,sie einzufangen.  

Zeitzeugen berichten von einer denkwürdigen

 " peche miraculeuse"  

 

am 30. Mai 1938, wo den Fischern Tonnen 

  und Abertonnen von Sardinen  ins Netz gingen.

 

 

Die kleine

Kapelle auf dem

Platz des

ehemaligen Friedhofs birgt einen höchst seltenen

Schatz - eine 

"  Vierge Couchee "   aus dem

XVII.Jhdt.  

 

Es ist eine naive Szene von der Gottesmutter  im

Kindbett mit dem neugeborenen Jesuskind

neben sich auf dem Kopfkissen. 

 

 

Zugedeckt sind beide mit einer richtigen Zudecke aus Spitze. Rechts und links von ihnen stehen die Eltern Marias, St. Anna und St. Joachim.

 

 

Komplettiert wird das Ensemble durch den

Heiligen Geist, der in Gestalt einer Taube

über dem Bett schwebt.

 

 

Am Fußende sitzt eine weitere Figur mit gekröntem Haupt, die ein Zepter in der einen Hand und

ein Buch in der anderen Hand hält.

 

 

Diese Figur gibt

Rätsel auf :

Josef kann es nicht sein, als armer Zimmermann hätte er  sicher keine

Krone auf.  Gott Vater wird es aber wohl auch nicht sein, denn der brauchte kein Buch, wo er doch allwissend ist.

 

 

So mutmaßt man, es könne  der Prophet Jesaja sein, er ist einer der wichtigsten Schriftpropheten und hatte  als erster die Geburt des Messias annonciert.

 

 

Möglicherweise stammt der Ursprung dieser Symbolik aber auch aus einer Zeit vor dem Christentum, vielleicht aus der  Zeit der römischen Eroberung. 

 

Und so könnte  die Szene auch die Göttin Isis darstellen,  die Horus, den ägyptischen Gott  geboren hat.

 

 

Aus Rücksicht

auf die gläubige Bevölkerung ist man  bei der Marienversion geblieben.

Die sechs Schiffe, die in

der Kirche hängen,  

sind bis auf ein Kriegsschiff

 

alles ex votos für die großen Fischer- und

Handelsschiffe.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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