Gezeiten

marée

 

 

Wir danken

Alexander Piber 
+43 650 515 14 85
apiber@opog.at

für die tatkräftige

Unterstützung bei der

Erstellung des ebooks.

Gruss an Vicky in Neuseeland 

 

 

 

 

 

Wir freuen

uns sehr

über einen

Eintrag in unser

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Le Faou

 

Wir entdecken wieder eine neue Form von Straßenlaterne und steigen aus, um sie zu fotografieren.



Eigentlich fährt man  an

"Le Faou"

immer  achtlos vorbei, wenn man zur Halbinsel Crozon will.   

 

Dieses Mal werden wir aber neugierig, weil ein

Schild am Ortseingang


darauf hinweist, daß Le Faou als eines der schönsten

 Dörfer Frankreichs,

" Les Plus Beaux Villages De France " klassifiziert wurde.

 Und in der Tat, schon

 

beim Hereinfahren entdeckt man die

wunderschönen und sehr gepflegten


 

Fachwerkhäuser aus dem XVI. Jhdt. mit ihren schieferbedeckten überhängenden


 Stockwerken, die den Wohlstand der damalige Zeit  erkennen lassen. Zu Beginn des XVII. Jhdts.,


 

als in

Brest die

Kriegsschiffswerft

entstand,

wurde das

Bauholz für

die Schiffe

aus dem

naheliegenden

Cranou-Wald

von Le Faou nach Brest

verschifft. 

 

 Le Faou hat auch als Pferdeposthaltestelle bis

ins XIX. Jhdt. im Küstenverkehr


 

 eine

große Rolle

gespielt 

und es

war Sitz der

Justiz und hatte

ein eigenes Gericht mit Gefängnis. 

Es herrschte also

ein reger Verkehr in dem

kleinen Ort.

 

So kann man das Anliegen der Gemeinde verstehen,

die Mitte des XIX. Jhdts. eine Verbreiterung der


 

Hauptstraße forderte. Der damalige Kaiser Napoleon III. unterstützte dieses Anliegen. 


 

Durch die Verbreiterung ist natürlich ein bisschen  des mittelalterlichen Charakters verloren gegangen. 

 

Ganz

besonders

gefallen hat

uns die  

Pfarrkirche

Saint-Saveur,

mit ihrem Bau wurde im Jahre 1544 begonnen. Mehrere Inschriften an der Kirche erinnern

an die vielen

 

Bauphasen  bis  1680,  die  immer   wieder  unterbrochen wurden.  So auch im Jahr 1593 während der Kriege des " Heiligen Bundes",

 

 


als die

Stadt vom

berühmten

"La Mangane"

geplündert wurde und viele Menschen ums Leben kamen.

Bis 1868

war die Kirche von einem Friedhof umgeben.

 

 Das Tor, das einem Triumpfbogen ähnelt erinnert noch an dessen Anwesenheit.


 

Einzigartig  in  der  Bretagne  sind  wohl  auch  der Figurenreichtum im Inneren der Kirche, die


 vielen Bilder und der wunderschöne Altarraum mit den schönen Kirchenfenstern. Und interessant ist das


 

Taufbecken aus dem XVI.Jhdt. Auf den, in Kersantiner Stein geschnitzten  Schriftrollen , die von 

 

 

 verschiedenen

Tieren getragen

werden,

sind hier 

die vier Flüsse

des irdischen

Paradieses aus dem 2. Kapitel

der Genesis aufgemalt. 

 

Unter dem Becken schlängelt sich eine ebenfalls geschnitzte Schlange. Vor lauter Staunen und 


 

Rätseln

haben wir

wieder  glatt

die Zeit

vergessen. Gut, daß die

Gemeinde

Le Faou

auch an die

Wohnmobilisten gedacht und einen schönen

 

Stellplatz für sie angelegt hat, direkt  am Fluß gelegen.

 Le Faou hat uns gut 


 

gefallen und wir werden sicher nochmal hierher kommen. Dann werden wir uns auch


 

das Museum ansehen, das im "Office de Tourisme" untergebracht ist und das uns der


 

sehr freundliche Mitarbeiter

kurz gezeigt hat. 



( Wohnmobilstellplatz am Fluss)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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