Wir danken

Alexander Piber 
+43 650 515 14 85
apiber@opog.at

für die tatkräftige

Unterstützung bei der

Erstellung des ebooks.

ein klein bissel Werbung für

 eine liebe Freundin

© autocollants,

gravures personnalisés  de 

Magali

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© individuelle Aufkleber und Gravouren

von 

Magali

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Gruss an Vicky in Neuseeland 

 

 

 

 

 

Wir freuen

uns sehr

über einen

Eintrag in unser

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Halbinsel Crozon

 

Weiter geht die Fahrt auf die Halbinsel Crozon.

Nicht schlecht überrascht sind wir,

 

 

als wir neben der alten Hängebrücke von Terenez ,

den Neubau einer  gewagten und

 

 

imposanten  Schrägseilhängebrücke entdecken.

Ganz spontan erklärt uns die sehr

 



freundliche Ingenieurin vor welch gigantischem 

Zukunftswerk wir stehen - der neuen " Pont de Terenez ".

 

Bei der Fertigstellung, voraussichtlich im Frühjahr 2011, wird sie die längste gebogene Schrägseil-

brücke der Welt sein. Die alte, mittlerweile sehr marode

 

gewordene Brücke soll dann abgerissen werden.

Nach einem knapp zweistündigen,

 

 

sehr interessanten Vortrag verlassen

wir beeindruckt diese wahrhaft neuzeitlich

 

historische Stelle und fahren 

weiter nach Camaret sur Mer, das bis 1980 der einzige

 

Langustenhafen Europas war. Schon um 2500

v. Christi haben sich hier die ersten


 

Menschen angesiedelt und einen Kultort mit mehr als 600 Steinen  geschaffen - 


 

die "Megalithen von Lagadjar",

143 davon sind

heute noch zu besichtigen.  


 

Im  IV. Jhdt.  entdeckten  auch  die  christlichen Einwanderer diese zauberhafte Landschaft. 


 

 Der bekannteste von ihnen ist wohl der heilige St.Rioc. Der Überlieferung nach lebte er als


 

Einsiedler 40 Jahre lang in den Höhlen der Landzunge  "Le Toulinguet " und später dann im 


 

Kloster von Landevennec. In " Kamelet ", wie Camaret früher genannt wurde und was übersetzt


 

" natürlich gekrümmter Hafen "  bedeutet, wurde schon im Mittelalter Fischfang betrieben


 

 Auf dem " Sillon ", dem natürlichen Deich,

der den Hafen abschirmt, 


 

hat Vauban, der bedeutendste Militärbaumeister  seiner Zeit,  im  XVII. Jhdt.  den " Tour Vauban" 

 

 

bauen lassen. Er ist Teil des sogenannten

"enceinte de fer" ( eiserner Gürtel ),


 

 mit dem Frankreich unter Ludwig XIV. seine Außengrenze zu sichern suchte.


 

Direkt daneben steht die nette kleine  Kapelle

" Notre  Dame de Rocamadour" aus dem


 

Jahre 1527 . Sie verdankt ihren Namen den nordischen Pilgern, die  in Camaret landeten, 


 

um   von   hier   aus   weiter   in  den  südfranzösischen Wallfahrtsort Rocamadour zu ziehen.


 

In der Kapelle sind viele

kleine Schiffe aufgehängt,


 

mit denen sich die schiffs-

brüchigen Seefahrer bei der

 

Madonna für ihre Rettung bedankten. Die Madonna von Rocamadour  ist  nämlich  auch die Schutzpatronin 


 

der Seefahrer. Beim  englisch-holländischen Angriff 1694 wurde zwar der Glockenturm der Kapelle zerstört, der Angriff  jedoch wurde siegreich abgewehrt. 

 

 

König Ludwig XIV. verlieh Camaret dafür den Titel "Custos Orae Armoricae" , was soviel heißt wie 


 

" Wächter des  Küstengebietes

von   Armoricaine ". 


 

Übrigens ,   der 

Amerikaner  Robert  Fulton machte


 

hier in der Bucht von Camaret seine

ersten  Versuche  mit  seinem  U - Boot " Nautilus ".


 

 Das   malerische   Gepräge  der Landschaft  und  des  Ortes zog  im   vergangenen Jahrhundert


 

 viele Künstler an. So ließ sich  auch der französische Dichter und Symbolist 

St. Pol Roux

 in Camaret nieder und baute 1904 hoch über dem

Meer sein 

 

"Manoir du Boultous". Nach dem Tod seines

Sohnes   " Coecilian ",  der  im 


 Ersten Weltkrieg gefallenen war,

benannte er

das Manoir  nach ihm um. 



 Heute

überragt nur 

noch die Ruine des Manoirs die  "Pointe de Toulinguet".

Von weitem wirkt sie für den Betrachter wie ein merkwürdig schönes Kunstwerk.

 

Doch wieviel Elend und Leid dieses Bauwerk

gesehen hat, ist  den  wenigsten


 

Besuchern  und   Badegästen bekannt. Am 23.Juni 1940, Saint Pol Roux

war bereits

über

80 Jahre alt

und verwitwet,

drang ein

 

 

deutscher Soldat in das Haus ein, tötete

seine Haushälterin, vergewaltigte seine Tochter


 

Divine und verletzte sie schwer. St. Pol Roux konnte flüchten.

Bei seiner Rückkehr nach Camaret fand

er sein

Manoir ausgeplündert


 

und seine noch unveröffentlichten Manuskripte waren zerrissen und verbrannt worden.


 

Den

Schock

hatte er nie überwunden. Von Kummer geplagt ist

er vier

Monate

später im Krankenhaus

in Brest

verstorben.

 

 

Der Soldat  wurde von einem Kriegsgericht für

diese  unselige Tat mit dem  Tode 

bestraft und  standrechtlich

erschossen.

1944 wurde das,

mittlerweile von den Deutschen besetzte Manoir,


 

bei den Luftangriffen der Alliierten auf die Küste,

bombardiert und zerstört. 


 

Auch ein Stückchen   weiter,   an   dem  so  schaurig schönen Felsencap, der  " Pointe de Pen Hir ",


 

erinnern die noch erhaltenen Bunkeranlagen an dieses  so  unrühmliche  Kapitel  der Geschichte.


 

 Hier

begegnet uns wieder das

" Croix Lorraine",

das an die bretonischen Widerstands-

kämpfer erinnert,

die sich

1940,

 

nach dem Aufruf von General De Gaulle für ein

" Freies Frankreich " , in den Kampf begeben haben.


 

 Die Felsen sind so bizarr, steil und schroff,

daß  alpine Kletterer


 

sich hier im Bergsteigen üben. So grandios und berauschend schön diese Felsenwelt ist,


 

so gefährlich ist sie durch die vielen vorgelagerten Inseln natürlich für die Seefahrt, worauf auch die vielen Leuchttürme hinweisen.

 


 

Heute lebt Camaret, 

 wie auch die anderen Orte auf 

 

 

der Halbinsel Crozon hauptsächlich

vom Tourismus. 


 

Viele Lädchen  und  Lokale  auf  der  

belebten Hafenpromenade, gemütliche Gässchen


 

und Plätze mit Galerien und Cafes verzaubern alljährlich die vielen Touristen. Auch

an die 

 

 

Wohnmobilisten ist  gedacht  worden.

Es gibt  drei  Versorgungsstellen 



und einen

großen  

Wohnmobil-

stellplatz,

der direkt

an den Megalithen liegt und auch 

mehrere Campingplätze.  

 

 So bietet die geschichtsträchtige Halbinsel

für jeden Besucher etwas.


 

Es gibt

viel zu

erkunden rund um Camaret,

so auch

die

" Pointe de Dinan " mit ihrem großen, vom Meer unterspülten Felsentor,

 

dem "Château de Dinan". Drei Tage haben wir hier verbracht und uns die Umgebung


 angesehen, das Wetter war gut und wir werden sicherlich wieder mal hierhin kommen - 


 wenn etwas weniger Betrieb ist.  Jetzt ist gerade Hauptsaison und dementsprechend belebt ist diese beliebte Urlaubsregion der Bretagne.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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