Wir danken

Alexander Piber 
+43 650 515 14 85
apiber@opog.at

für die tatkräftige

Unterstützung bei der

Erstellung des ebooks.

ein klein bissel Werbung für

 eine liebe Freundin

© autocollants,

gravures personnalisés  de 

Magali

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© individuelle Aufkleber und Gravouren

von 

Magali

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Gruss an Vicky in Neuseeland 

 

 

 

 

 

Wir freuen

uns sehr

über einen

Eintrag in unser

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Reisebericht 2010

 

Und siehe da -

 

 

mittlerweile gibt es hier tatsächlich eine große Baustelle, und es steht auch eine


 

schon erkennbare Ritterburg dort. Sie ist zwar noch nicht ganz fertig, das wird wohl noch


 

10-15 Jahre dauern, aber man ist mächtig zugange.

Ca. 35 Handwerker arbeiten fest


 

an diesem

Projekt , sie

werden teilzeitig

unterstützt von

freiwilligen Helfern.

Gebaut wird

ausschließlich

mithilfe von Werkzeugen und Techniken, die es im Mittelalter gab und 

 

ausschließlich mit Materialien, die in unmittelbarer Umgebung zu finden sind.


 

Es gibt weder Baukräne noch Beton

mischmaschinen, keine Zuliefer-

LKWs, keinen Strom, auch keine Wasserwaagen.

 

Alles was nach oben muß, wird in selbst angefertigten Körben mittels Seilzügen


 

nach oben gehieft. Selbstredend wird auch die mittelalterliche Kleidung der Handwerker vor Ort gefertigt. Im größten Haus des Dorfes, 

 

einem Strohlehmhaus mit Holzkonstruktion und einem Dach mit hölzernenen Dachschindeln


 

ganz nach den Grundsätzen des mittelalterlichen Profanbaus , wird Schafwolle


 

gesponnen und gefärbt. Auch die mehr oder weniger langen Hanf- oder Leinenseile


 

werden von einem Seiler gedreht und geflochten. Zwei gut geschulte Zugpferde


 

übernehmen die Materialtransporte auf der Baustelle. Ohne Hast und mit großer


 

Genauigkeit führen sie die Manöver aus und gewährleisten auch den Holztransport im 


 

Wald. Der Wald um Guedelon ist ein Eichenwald und das meiste Holz wird auch hier


 

gefällt. Die schönsten Eichen werden zur Konstruktion der Burg benutzt. Für gebogene


 

Stücke werden Bäume ausgesucht, die die natürliche Biegung bereits haben. Die Stämme werden dann vierkantig behauen und  von den 

 

Zimmerleuten weiterverarbeitet zum Beispiel zu 

Gerüsten, Türen , Dachgebälk,


 

Brücken,

 

 

Hebegeräten,

 

 

und auch zu Laufrädern, den Kränen des Mittelalters. Ein einziger Handwerker kann


 

mit dem Laufrad eine Last von bis zu 400 kg mehrere Meter hochheben


 

Aus Gründen

 der Sicherheit

hat man kleine

Zugeständnisse

gemacht, die

Laufräder

sind mit 

modernen

Bremssystemen  versehen,

auch

 


 

tragen  die  Handwerker  natürlich

Helme, Sicherheitsschuhe und

 

 

Schutzbrillen. Etwa 60 000 Tonnen Stein

werden von den Steinbrechern 


 

bis zur Fertigstellung der Burg gebrochen sein müssen. Steinmetze bearbeiten den


 

Kalk- und Sandstein für Kunstwerke wie Fenster - und Türrahmen, Gewölberippen usw.


 

 Im Steinbruch gewinnt man auch den Sand für die Herstellung des Mörtels und


 

des Ockers

für die

Töpfereien

und

Pflasterfliesen,

lediglich gelöschter Kalk wird zugeliefert.

 

 

Die Ziegler stellen aus dem Lehm von Guedelon die Dachziegeln und die Bodenfliesen


 

für die Burg her. Die Ziegel werden in Rahmen aus  Holz geformt und danach


 

auf Tragegitter gelegt und über mehrere Wochen im Trockner gelagert, danach gehts


 

in  den  Brennofen. Mittlerweile finanziert sich das     Burgprojekt über die 


 

Eintrittsgelder selbst.  Fast eine Viertelmillion Besucher kommen alljährlich 


 

 nach

Guedelon. Die

mittelalterliche

Baustelle

verrät dem

Besucher viele

Geheimnisse

der Handwerker,

mit welchen 

 

Gesten sie sich verständigen, und er erhält auch Informationen darüber, wie eine 


 

Baustelle  im  XIII. Jhdt. organisiert  wurde. Dieser museumspädagogische Effekt lockt


 

nicht nur zahlreiche Schulklassen

hierher.

Auch

Archäologen und

Kunst-

 historiker

sind 

ebenso

unter den

 

 

Besuchern zu finden,

wie auch die Presse und das Fernsehen.


 

 Und so wird die Ritterburg Guedelon bei ihrer Fertigstellung mal aussehen.


 

Schon heute kann man den repräsentativen Wohncharakter der Burg


 

erkennen. Die Küche ist das Zentrum des Burglebens. In dem riesengroßen Kamin kann das erlegte Wild am Spieß gebraten

 

werden und Mörser und Stösel stehen bereit, um die Gewürze und Kräuter zu zermalmen.


 

Auch gibt es hier einen Brotback-

ofen und auch einen

Spülstein an der

Mauerwand, der das Wasser von den Dächern sammelt. 

 

Im großen Kellerraum, ein kühler und ziemlich dunkler Raum, verwaltet  der


 

Burgherr sein Lehngut. Der Raum ist hoch genug, um ihn mit Holzetagen zu unter-

teilen, Platz also genug, um große Mengen von Säcken mit

 

Korn, Mehl und anderen Naturalien unterzubringen. Von hoher Handwerkkunst zeugt das Kreuzrippengewölbe


 

 

im Erdgeschoss, das über einer hölzernen Schalung aufgebaut ist. Die Gesamtheit der Maurer-

arbeiten

 

des Gewölbes beträgt mehr als 120 Tonnen. Beeindruckend ist auch die Wendeltreppe, 


 

die in den Hauptraum hinauf führt. Gut durchdacht wird die Treppe  durch eine Wurföffnung geschützt, die sich im Gewölbebogen

 

befindet, mögliche Angreifer können so von oben beworfen werden. Die Wände sind


 

gut drei Meter dick und bieten ausreichend Schutz. Für einen Meter Mauer wurden 80 Kubikmeter Stein verbaut - aber kein Ytongstein 

 

aus dem Baumarkt - hier ist nichts aus dem Baumarkt - wir sind voller Hochachtung


 

vor der Leistung all dieser Menschen, die Guedelon möglich gemacht - geschaffen


 

haben. Dem Besucher bietet sich ein idyllisches,  beschauliches Bild, alles ist


 

sympatisch und gelassen... keine Hektik und doch schreitet der Bau voran - die Mitarbeiter geben gerne und freundlich Auskunft über das, was sie gerade tun und


 

wozu es dient. Nebenbei erfahren wir auch noch, daß das Hausschwein im Mittelalter,


 

das übrigens dem Wildschwein sehr ähnelte, mit im Haus lebte und gefressen hatte, was  dort  zu finden war. Wölfe, die sich den

Behausungen

 

näherten, hat es kurzerhand verjagt. Natürlich macht die Besichtigung einer


 

solchen Baustelle ganz ordentlich hungrig, ein deftiges mittel-

alterliches, überaus schmackhaftes Mahl kommt da gerade recht. Wir sind einfach dem einladenden,

 

köstlichen Geruch nachgegangen...... Doch, hoppla, wir hatten es fast vergessen... 


 

wir sind im Mittelalter,

einen Pranger gibts hier allerdings auch.

 


(  Wohnmobilstellplatz in Treigny )

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Reisebericht Wohnmobil 2010