Gezeiten

marée

 

 

Wir danken

Alexander Piber 
+43 650 515 14 85
apiber@opog.at

für die tatkräftige

Unterstützung bei der

Erstellung des ebooks.

Gruss an Vicky in Neuseeland 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Mirecourt

 

Nach einem herzlichen Abschied von Nadine und Andre gehts für uns weiter in Richtung Bretagne. Und wieder führt unser Weg uns an 

 

noch nicht gesehenen Straßenlaternen vorbei, 

sie begeistern mich dermaßen,

dass  ich  sie unbedingt fotografiert muß. 

 

 

Wir kommen nach Mirecourt, der bekannten Geigenbauerstadt. Nach dem ersten kurzen Spaziergang sind wir ein wenig enttäuscht. Es geht sehr viel Verkehr durch das

Örtchen. 

 

Das Geigenbauermuseum war zunächst nicht zu finden , aber  dafür  entdeckten   wir   eine


 

wunderbare Konditorei und es gab zunächst mal  ein Eis und ein paar leckere Törtchen. 


 

Mirecourt

wurde von

den Römern

 gegründet. 

Schon im

frühen XVII.  

entstand hier ein Zentrum

für den

Geigenbau.

 

 

1970 gründete der bekannte Geigenbauer  Étienne Vatelot die Schule für angehende  Geigenbauer. (wiki.)


 

Der sehr freundliche Geigenbauer,

Roland Terrier , der in Bourg en Bresse geboren wurde und

unter der

Leitung von

Rene Morizot

an der 

sein Studium mit Diplomabschluss absovierte, erlaubte


      uns,

uns in seinem Atelier etwas umzuschauen. Da kamen alte Erinnerungen  hoch. Als Kind sollte, oder wollte  ich mal das Geigenspiel lernen. 

 

Aber die kleinen Fingerchen wollten nicht richtig auf die Saiten hämmern und wie haben die Saiten unter dem


 

Bogen gekrächst.

Im Schulorchester durfte ich die  3. Geige spielen ,

mein Vater behauptete,

man höre mich selbst da noch heraus. Zufrieden verlassen wir Mirecourt und fahren weiter 

 

nach Colombey- Les - Deux - Eglises, hier befindet die letzte Ruhestätte von Charles De Gaulle.

 

Heute ist  gerade eine Kranzniederlegung,

der Generalsekretär von 

 

 

Staatspräsident Sarkozy, Xavier Bertrand und  auch andere Persönlichkeiten aus der Region 

 

 

haben sich eingefunden, um den Ereignissen

des 18. Juni 1940 zu gedenken.

 

 

Der 18. Juni 1940 ist eines der wichtigsten Daten

der französischen Geschichte.

 

 

"An diesem Tag rief General de Gaulle nach der Kapitulation Frankreichs vor dem national-

sozialistischen Deutschland von London aus über die Wellen der BBC dazu auf, 

 

den Kampf fortzusetzen und bildete das provisorische Nationalkomitee ( Exilregierung )".


Es gibt

gerade eine Live-

Fernsehsendung und wir erfahren viel über diesen bedeutenden

Tag und über

De Gaulle :

"Dieser Krieg ist nicht auf das unglückliche 

 

 Territorium unseres Landes beschränkt.

Dieser Krieg besteht nicht nur aus der Schlacht um Frankreich. Dieser Krieg ist ein Weltkrieg.".....

 

...Ich, General de Gaulle, im Augenblick in London, rufe die französischen Offiziere und Soldaten auf, die sich in England aufhalten oder nach England kommen, mit oder ohne ihre Waffen, ich rufe die Ingenieure und die Facharbeiter der Waffenindustrie auf, die sich auf britischem Territorium aufhalten oder dorthin kommen,

sich mit mir in

Verbindung zu setzen.

Was auch immer geschieht,

die Flamme der französischen Resistance darf nicht verlöschen und wird nicht verlöschen." sagte der General und wies dabei jeden Gedanken an eine

Niederlage Frankreichs zurück.

 

 

Es waren mehrere hundert Menschen zu diesem denkwürdigen Tag nach Colombey


 

gekommen und abends um 21.30 Uhr pilgerten auch noch viele Menschen in einer Prozession zum

 

Colombey ist ein sehr netter , sauberer  und

gepflegter Ort. Es gibt einen tollen

 

 

Wohnmobilstellplatz, zwar ohne Strom aber mit Toiletten. Obwohl der kleine Ort heute 


 

vor lauter Menschen aus den Nähten zu platzen

drohte, und obwohl  so viele

 

 

Prominente vor Ort waren, waren die Einwohner sehr relaxt und hilfsbereit, auch die Polizei.


 

Man ist hier an hohen Besuch gewöhnt. Wir fahren ein Stückchen gen Süden nach Clairvaux, wo sich eine 

 

 

der größten Zisterzienser Abteien Frankreichs befindet, sie beherbergt heute ein riesiges Gefängnis. 


 

In der Folge geht's  durch ein paar nette Dörfchen.

 In Laferte sur Aube fällt uns auf,

 

 

daß die Ortstafeln von einer Holzmeßlehre gehalten werden, ein Hinweis darauf, daß hier über viele


 

Jahre Holzmetermaße hergestellt wurden.

Dann kommen wir nach    Essoyes,  

an   der   Ource .

 Hier  auf  dem Friedhof ist das Grab von

 

 

 Pierre

Auguste Renoir, einem bedeutenden französischen impressionistischen Maler.

Seine Frau

Aline Charigot , ebenso wie 

sein

 

 

 Lieblingsmodel und beste Freundin seiner Frau,

Gabriele Renard,

genannt " La Belle Gabriele "

wurden in dem kleinen Ort , Essoyes , geboren.

 

 

" La belle Gabrielle " war die Erzieherin seiner Kinder.

" Ga ", wie Claude, ein Sohn des

Malers  sie liebevoll

 

 

nannte,

war die Seele der Familie.

Sie besorgte die Einkäufe,

sie kochte und

war auch schon

mal die Krankenschwester . 

 

Renoir, wurde 1841 als Sohn einer Arbeiterfamilie

 

in Limoges geboren . Als er drei Jahre alt war, zog die Familie nach Paris.

Mit 13 Jahren machte er eine Lehre als Porzellanmaler und

 mit 15 war

er bereits so gut, 

 

daß eine Manufaktur  ihm anspruchsvolle Arbeiten anvertraute. Er liebte es , Szenen aus dem


 

gesellschaftlichen Leben darzustellen

und er konnte

von seinen Arbeiten gut leben und

auch noch

seine Eltern unterstützen.

Renoirs  Bilder sind heute weltberühmt und hängen in den bedeutendsten Museen

der Welt.

 

Als er 1918  im Alter  von 78 Jahren stirbt, hinterläßt er seiner Nachkommenschaft einen


 

reichen Schatz

an  wertvollen  Gemälden.

 

 

 

 Als nächstes kommen wir nach  

 " Chauffour les Bailly ",

hier gibt es eine interessante Fachwerkkirche,

die auch im Inneren gut erhalten ist ,  

 

 

" Saint Marcel et Notre Dame de l'Assomption ". Im Jahre 1990 wurde die gesamte Fassade der

Kirche restauriert. In Montreuil - sur - Barse kommen wir über eine Brücke 

 

In Montreuil - sur - Barse kommen

wir über eine Brücke mit dieser  interessanten geographischen Skulptur.

In Geraudot, am Lac d'orient machen wir ein

 

Ruhepäuschen am dortigen Wohnmobilstellplatz.

Der Platz wird sehr gerne angenommen,

ist ja auch schön.

 

 

Danach fahren wir weiter  nach Troyes, einer Stadt mit großer historischer  Vergangenheit.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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